Projekt

Informatik-Camps

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Das Projekt

Das Informatik-Camp spricht Schüler(*)innen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 an, die von Schulen aus der Region Trier, Luxemburg und von MINT-EC-Schulen aus Rheinland-Pfalz stammen. Es wird vom Fach Informatik im Fachbereich IV der Universität Trier in Kooperation mit dem Max-Planck-Gymnasium Trier und dem Gymnasium Saarburg durchgeführt. Insbesondere sind die Professoren Peter Sturm, Stefan Näher, Ralf Küsters und Stephan Diehl an der Durchführung beteiligt.

Um optimale Arbeitsbedingungen und eine entsprechend gute Betreuung der Teilnehmer(*)innen zu gewährleisten, ist die maximale Teilnehmerzahl auf 30 beschränkt.

Das Thema des Camps lautet “Spieleentwicklung – Von den algorithmischen Grundlagen bis zu verteilten Systemen”. Computerspiele werden leider allzu oft nur auf „Ballerspiele“ reduziert. Mit dem Namen Computerspiel können auch sogenannte Serious Games wie Lernspiele, spielerisches Training und Planspiele bis hin zu aufwändigen Simulationen in Verbindung gebracht werden. Dabei wird oft vergessen, dass durch das Spielen auch Fähigkeiten gesteigert werden können wie zum Beispiel vernetztes Denken, komplexe Reaktionsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit, Teamfähigkeit und technisches Verständnis. Die Komplexität gerade bei interaktiven Computerspielen ist außergewöhnlich hoch. Für eine erfolgreiche Spielentwicklung sind detaillierte Kenntnisse in den Bereichen Mathematik (Lineare Algebra, Analyse, Differentialgleichungen), Physik (Mechanik, Optik), Ein- und Ausgabemedien (Human-Computer-Interaction), künstlerisches Gestalten und Design sowie in allen gängigen Disziplinen der Informatik selbst notwendig.

Beim Informatik-Camp an der Universität Trier haben die teilnehmenden Schüler(*)innen die Möglichkeit, einen Einblick in das sehr interessante Themenfeld der Spielentwicklung zu erhalten. Zuerst werden Ihnen die benötigten theoretischen Grundlagen vermittelt (wie z.B. in linearer Algebra und Programmierung). Anschließend programmieren sie in Gruppen mit WebGL ein 3D- Grafikprojekt und stellen dieses dann am Ende des Camps in einer öffentlichen Veranstaltung unter anderem Eltern, Lehrer(*)innen und Pressevertretern vor.

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